Hallo,
vor über zehn Jahren erhielt ich ein kleines 12 cm langes Bülbchen unbekannter Herkunft. Sah aus wie ein Dendrobium und wurde eingetopft. Der Topf war etwas groß und da ist die Mutterpflanze immer noch drin. Kultiviert habe ich dort, wo Platz war, also diesmal im Kaltraum und in etwa in Kopfhöhe recht hell und auch mal sonnig. Gegossen wurde mit ca 400 µS und die Vernebelung mit Osmosewasser sorgte für gute Luftfeuchtigkeit und wusch auch Salze aus. In letzter Zeit ging die Temperatur im Winter auf 6°C runter und nun am Tage oft bis 40°C bei geringer LF, denn meine Systeme lahmen langsam immer mehr.
Einmal blühte das Dendrobium aus einem Bulb der Mutterpflanze, ich fand nach einem Urlaub nur vertrocknete Blüten. Die ersten neuen Bulben wurden bis 150 cm lang, legten sich quer und Kindel davon wuchsen in einer Rinne über meinen Pflanzengittern an. So sieht es heute im Kaltraum aus, ...

... unten rechts hängt der ursprüngliche Ausgangspunkt, der Topf, und direkt darüber leben die Nachfahren eines Kindels und dann einen Meter weiter links das jetzt blühende Kindel.
Das ist nochmals der Topf ...

... und das blühende Kindel. Nun ja, aus dem Kindel sind 33 Bulben entstanden - von tot bis NT - und der den BT tragende Bulb ist 65 cm hoch. Die Ernährungslage ist schlecht, da kein Substrat in der Rinne vorhanden ist

Das ist der dürftige BT - im Vergleich zu der Größe der ganzen Pflanze - ...

... und hier eine der 55 mm breiten Blüten.

Liebe Grüße Christian G