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Autor Thema: Coelogyne und co  (Gelesen 44648 mal)

sabinchen

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #180 am: 14. November 2019, 17:10:37 »

OOOOhhh schade! Girl11
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Mein Garten ist meine Seele,
liebe Grüße Sabine

Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #181 am: 29. Mai 2020, 16:37:31 »

Hallo,

mehrere meiner Coelogyne hüttneriana blühen, hier zeige ich eine Pflanze im Körbchen, das langsam zerfällt. Diese Pflanze ist vor 2010 in meine Kultur gekommen, kann also dieses Jahr sicher ein zehnjähriges Überleben feiern. 3 BT mit 8 Blüten Blütenbereite 40 mm







Liebe Grüße Christian G
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #182 am: 29. Mai 2020, 16:42:16 »

Hallo,

meine Coelogyne erikaense blüht mal wieder, manchmal mehrmals im Jahr. IOnzwischen sind die BT überwiegend aufgeblüht. Diese Pflanze ist vor 2008 (da sind Bilder da) in meine Kultur gekommen. Blütenbreite 45 mm ... 4 Bt mit 16 Blüten







Liebe Grüße Christian G
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #183 am: 21. Juni 2020, 15:08:21 »

Hallo,

bei mir blühen von den Teilstücken meiner Coelogyne massangeana (tomentosa) mehrere Pflanzen und es kommen manche BT nach. Hier zwei Standorte:





Liebe Grüße Christian G
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #184 am: 21. Juni 2020, 15:37:37 »

Hallo,

meine Coelogyne erikaense sieht doch im Habitus auf den obigen Bildern Neitrag # 182 gut aus - eine gesunde Pflanze. Ha ...



Als ich vor ein paar Tagen - trotz Blüten - die Pflanze aus dem Topf nahm, eine schwarze schwammartige weiche Masse, was früher mal (vor vielen Jahren) ein Rindensubstrat war. Die Menge an NT macht trotzdem fleissig Wurzeln in die Erde.



Nach dem Abspülen und etwas nachputzen mit einem Bürstchen habe ich die Coelogyne diesmal in ein Kokos-Substrat gesetzt. Mal sehen was das wird.



Man sollte sich also nicht von einem gesunden Aussehen einer Pflanze täuschen lassen, das habe ich wirklich nicht geahnt, der Topf war hat schon etwas klein.

Liebe Grüße Christian G
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #185 am: 21. Juni 2020, 16:48:13 »

Hallo,

mal einen Bericht zur Coelogyne ovalis, die ich im Beitrag # 160 am 27.10.2018 und im Beitrag # 176 am 19.7.2019  zeigte. Seit über 10 Jahren hängt diese Pflanze, ursprünglich auf einer Korkplatte aufgebunden an dem Edelstahlgitter und Trieb für Trieb entwickelt und folg der Schwerkraft nach unten. Ich habe die Erahrung gemacht, daß solch Pflanzen sich in der Ernährung hart tun, manchmal sogar verschwinden. Die alten Bulben sind recht klein. Weit über 10 Bulben entwickelte die Coelogyne ovalis Jahr für Jahr und verweigte sich mehrfach.



Dann hat um 2018 der nächste Bulbe das Sphagnum erreicht, das ihm wohl auch entgegengekommen ist. Dann bekam der NT mehr Feuchtigkeit und auch wohl mehr Nährstoffe. Eigentlich sollte das Sphagnum ja kaum Nährsalze abgeben. Meines ist sowieso salztolerant und beim Übergrausen der darüber hängenden Orchideen kommt ja recht viel Wasser mit ca 400 µS an. das Spahagnum bietet aber Feuchtigkeit und verwendare Nährsalze ununterbrochen an. Beim Überbrausen bekommt die Pflanze nur kurzfristig Dünger ab, der beim nächsten Vernebeln mit Osmosewasser schnell wieder abgewaschen wird.

Die alten Einzelpflanzen auf dem Weg vom Kork zum Spagnum leben also am Minimum, die Bulben sind 4 x 1,3 cm und die Blätter 7 x 2 cm groß, während die Bulben im Schlaraffenland 15 x 3 cm und die Blätter 17 x 4 cm messen. Ja, mein Bäuchlein kommt auch nicht von nix ...



Nochmal der gleiche Bulbe, der auch schpn geblüht hat mit den zwei hier besser sichtbaren NT ...



... und noch der andere Bulbe, auch am ersten Bild zu sehen, der bisher nur einen NT zeigt.



Ich hoffe dass ich nicht mit so einem Bericht langweile, es ist ja nur von wenigen GWH-Besitzern nachzuvollziehen. Aber die Wirkung des Sphagnums ist interessant.


Liebe Grüße Christian G  New30
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sf

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #186 am: 22. Juni 2020, 12:11:29 »

..hab kein GWH, finde es aber trotzdem bzw. gerade deswegen interessant und die Bilder sind toll  :sign0098:
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Reinhard Schaefer

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #187 am: 22. Juni 2020, 14:51:39 »

Hallo,

......

Nach dem Abspülen und etwas nachputzen mit einem Bürstchen habe ich die Coelogyne diesmal in ein Kokos-Substrat gesetzt. Mal sehen was das wird.

.....

Liebe Grüße Christian G

Hallo Christian

Ich moechte dir bei deiner Kultur nicht reinreden. Meine Erfahrung ist jedoch, Kokos-Substrat zersetzt sich gleich schnell wie Rinde. Ich persoenlich mische einen grossen Anteil Holzkohle bei. So bleibt das Substrat stabiler.

Jedoch, die beste Kultur ist die, mit der man persoenlich kar kommt. Daher meinen Tip bitte auf deine Kulturfuehrung ummuentzen.

Gruesse

r.s.
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #188 am: 22. Juni 2020, 14:59:50 »

Hallo reihard,

ich war über den Zustand des alten Substrates entsetzt. Was es früher war, kann ich nicht sagen. Das von mir getestet Kokosstubstrat ist sehr locker. Wenn es sich verdichten wird, dann sackt es auch zusammen und das wird für mich ein Alarmzeichen sein. Mit Holzkohle habe ich keine Erfahrung. Sie ist sicher formstabil, nichtverrottend und puffert Salze etc ab.

Liebe Grüße Christian G  New9
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Christian N

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #189 am: 22. Juni 2020, 18:25:57 »

Coelogyne ovalis und die kleinere Verwandte C. fimbriata  sind regelrechte “Säufer“.
Sie bekommen bei mir genauso viel Wasser, wie die anderen Blockkulturen, aber machen immer einen etwas dehydrierten Eindruck.

Aber Coelogynen brauchen ja immer etwas mehr Wasser, als die meisten anderen Gattungen.

Vielleicht würden sie im Sphagnum ebenso im Wachstum explodieren, wie Deine Pflanze, aber mein Augenmerk gilt im Moment anderen Coelogyne- Arten, die nicht so wüchsig sind.

Mich würde aber interessieren, in welchem Behälter das Sphagnum in Deinem Gewächshaus wächst ?

Ich habe mein Sphagnum in kleineren Kunststoffschalen, die zwischen die Orchideentöpfen im GWH stehen, um die Luftfeuchtigkeit zusätzlich zu erhöhen.
Das ist insofern praktisch, weil Rückbulben, abgebrochene Triebe oder kränkelnde Orchideen, die ich in das lebende Sphagnum setze, immer unter Kontrolle sind.

Auch bei mir wächst das Sphagnum überquellend.
Ich schneide die Köpfe ab und kultivere sie anderweitig weiter, die verbleibenden Triebe bilden neue  Köpfe.

Abschließend meine Feststellung, daß es sich bei lebendem Sphagnum um ein reines  “ Wundermittel“ für Orchideen
handelt.


Gruß
Christian


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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #190 am: 23. Juni 2020, 06:21:59 »

Hallo,

mein "überquellendes" Sphagnum, das stellenweise eine Dicke von bis zu 40 cm hat, liegt auf einer 8 cm dicken Styroporplatte.

Liebe Grüße Christian G
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Christian N

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #191 am: 23. Juni 2020, 08:39:54 »

Genial einfache Kultur !

Zumindest in diesem GWH ist das Sphagnum nicht vom Aussterben bedroht.


Gruß
Christian
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Christian G

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #192 am: 23. Juni 2020, 09:54:50 »

Hallo Christian,

da habe ich mal nachgesehen. Am 11.8.2004 weilte ich auf dem Campingplatz bei Gyrt an der Ostküste Schwedens. An der Schärenküste waren große Klippen aus Granit und in den Fugen wuchs Sphagnum. Dieses Sphagnum wurde regelmäßig bei Hochwasser mit dem schwach salzigen Ostseewasser überspült. So dachte ich mir, es müsste doch etwas salztolerant sein.

Ein kleines Stückchen nahm ich mit und das war der Anfang meines Sphagnums. Viel habe ich schon verschenkt, noch mehr wanderte auf den Kompost. Wenn ich die aufgebundenen Orchideen mit auf bis zu 600µS angereichertem Dünge-Wasser überbrause kommt jede Mange davon auf das Sphagnum. Macht ihm nicht aus. Im Sommer bei Temeraturen über 30°C und deutlicher Trockenheit wird es etwas heller, stirbt auch mal ab und treibt wieder durch. Manchmal blüht es und dann gibt es an vielen Stellen ausgesätes Sphagnum.

Wenn ich Blaukorn ausbringe und da Körnchen auf das Moos fallen wird es dort schnell ganz blass und erholt sich aber wieder.

Also recht unverwüstlich.

Liebe Grüße Christian G
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Christian N

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Re: Coelogyne und co
« Antwort #193 am: 24. Juni 2020, 09:22:50 »

Was Du über das Sphagnum an der Ostsee schreibst, klingt unglaublich.

Ich habe aber auch festgestellt, daß Sphagnum mehr als nur Regenwasser verträgt.
So fülle ich auch einige Schalen mit dem Moos auch meinem Düngewasser für Orchideen ( Akerne Rainmix, die halbe Konzentration) auf, ohne Schäden festzustellen.

Gruß
Christian
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