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Autor Thema: "Winterhart"  (Gelesen 3710 mal)

sf

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"Winterhart"
« am: 31. Oktober 2010, 10:44:21 »

Bitte nicht ganz wörtlich nehmen die Überschrift.. ;-)

Unfreiwillig durch den einen sehr frühen Frosttag bedingt der unlängst hier stattfand hab ich die "Winterhärte" der letzten Orchideen testen müssen die noch draußen waren:

Einige Dendrobium kingianum, je eine Dend. nobile und Onc. (onustum x cheirophorum)

Das Onc. hat es etwas übel genommen: die Blätter sind eingefallen und wurden dann braun bzw. gelb, bis auf zwei sind inzwischen leider alle abgestorben - ABER: die dicken Bulben sehen noch gesund aus ! Ich denke das erholt sich mit den Austrieben im nächsten Jahr wieder..

Dend. kingianum: kein Schaden, bis auf ganz vereinzelte Blätter, die langsam vertrocknen und abfallen.
Dend. nobile: überhaupt keine Veränderung feststellbar ?!?... (weder an kahlen Bulben noch an beblätterten Trieben)

Dazu muß man erwähnen daß die Pflanzen relativ trocken waren -
Ein Untersetzer der zufällig daneben stand hatte übrigens auf dem Wasser einen 2mm. Eisdeckel gebildet ! Es war (laut Wetterbericht)  -2°C kalt in der Nacht..

Bei den beiden Dendrobium bin ich gar nicht soo überrascht: hab schon gehört daß kingianum in der Steppe von Nordaustralien (Queensland) angeblich manchmal auch bis fast 0°C kalt steht nachts, und im Himalaya soll es Stellen geben wo auf's nobile auch mal Schnee fällt.... weiß nicht ob das stimmt, aber zumindest haben die beiden es zum Glück gut überstanden.. :-)


  sf



PS:
Eine Tagetes daneben hat die Frost-Nacht unbeeindruckt mitgemacht und blüht einfach weiter....  ;)
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Carsten

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Re:"Winterhart"
« Antwort #1 am: 31. Oktober 2010, 19:32:17 »

Eis habe ich noch nicht gehabt, nut Rauhreif auf offenen Flächen und Autoscheiben.

Oncidium sphacelatum und eine spec. haben Blattschäden, die Zygopetalen und Rossioglossen daneben sind unbeeindruckt. Steinlaelien und natürlich Coel. cristata sind auch noch draußen, genau wie Trichoceros, D. cuthbertsonii, Telipogon und Earina mucronata.
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Viele Grüße, Carsten

ginalisa

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Re:"Winterhart"
« Antwort #2 am: 31. Oktober 2010, 20:33:17 »

Freiland am Funtensee oder im Breisgau, das ist hier die Frage, liebe Grüße, Ginalisa
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sf

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Re:"Winterhart"
« Antwort #3 am: 01. November 2010, 09:04:13 »

stimmt !  ;D

(zum glück bin ich nicht am funtensee, eher richtung breisgau.. ;-) )


  sf
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sf

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Re:"Winterhart"
« Antwort #4 am: 01. November 2010, 09:06:57 »

Eis habe ich noch nicht gehabt, nut Rauhreif auf offenen Flächen und Autoscheiben.

Oncidium sphacelatum und eine spec. haben Blattschäden, die Zygopetalen und Rossioglossen daneben sind unbeeindruckt. Steinlaelien und natürlich Coel. cristata sind auch noch draußen, genau wie Trichoceros, D. cuthbertsonii, Telipogon und Earina mucronata.

bei den zygos wundert es mich nicht soo... cristata, ok. - aber cuthbertsonii ?! *staun* !...

  sf
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Carsten

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Re:"Winterhart"
« Antwort #5 am: 01. November 2010, 13:55:31 »

Freiland am Funtensee oder im Breisgau, das ist hier die Frage, liebe Grüße, Ginalisa

Bei mir eine für Norddeutschland klimatisch begünstigte kontinental geprägte Südwesthanglage. Erste Fröste in der Regel 2-3 Wochen später als in der Ebene.
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Viele Grüße, Carsten

Schildlaus

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Re:"Winterhart"
« Antwort #6 am: 01. November 2010, 20:42:24 »

Bei mir haben einige (die meisten hatte ich schon reingeholt) einen unangekündigten Frost von ca -2 bis -3 Grad hinter sich. Dendrobium kingianum und elegantum haben ihre Blätter aufgegeben, aber die Bulben sind unbeeindruckt, ebenso eine Lycaste lasioglossa (die angeblich leichten Frost aushalten soll); Rossioglossum hat sämtliche Blätter und den Neutrieb aufgegeben, aber die alten Bulben scheinen es zu packen. Drei Cymbidium-Hybriden stehen gut da. (Letztes Jahr haben dieCymbidien 5 cm Neuschnee abbekommen, hat sie auch nicht beeindruckt).

Was mir sehr leid tut, ist eine Maxillaria sophronitis, die ich schlicht vergessen habe reinzuholen, - ich glaube sie ist hinüber.

Grüße

Wilfried

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sf

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Re:"Winterhart"
« Antwort #7 am: 02. November 2010, 16:14:17 »

mein beileid um die verluste und daumen drücken daß der rest sich erholt...

Cymbidium ("Mini-Hybriden") hatten bei mir auch schon mal Neuschnee ohne Probleme ausgehalten, erst bei Frost um -6°C hatte eine dann doch schlappgemacht, aber aus den Bulben sogar wieder ausgetrieben..

  sf
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